„Schuhwedelchoreografien“ mit den Zucchini Sistaz

Im Gespräch mit Tina Werzinger, Jule Balandat und Sinje Schnittker von den „Zucchini Sistaz“, die am 12.10.2016 in der ALTEN WEBEREI zu Gast sind

Wie seid ihr auf den Namen Zucchini Sistaz gekommen?
Es ist so: Wir machen nicht nur gemeinsam Musik, sondern, wir kochen auch gerne zusammen. Da wird schon mal vor der Probe ein Auflauf in den Ofen geschoben oder wir schnippeln anschließend was zusammen. Ganz zu Beginn unserer gemüsikalischen Laufbahn konnten wir nicht mal unsere Instrumente spielen und gleichzeitig dazu singen, das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, wie sehr nach Kraut und Rüben das klang! Als wir vor unserem ersten Auftritt einen Namen für unser Trio brauchten, konnten wir zwar nur drei Lieder aber die richtig gut und somit waren wir über den Status der anfänglichen „Gurkentruppe“ hinausgewachsen, sonst hätten wir uns ja gar nicht auf die Bühne getraut. Am Abend der Namensfindung hatten wir eine sehr leckere Zucchinilasagne in der Röhre – und schwupps war’s gesetzt: Zucchini Sistaz (nach dem Motto: von den lahmen Gurken zu den edlen Zucchinis).

Welche lustige Geschichte fällt euch zu einem eurer Auftritte ein?
Das Schöne an einem Livekonzert ist der Austausch mit dem Publikum. Die Resonanz der Zuschauer auf das, was wir auf der Bühne machen, macht jedes unserer Konzerte einzigartig und jeder Saal, jeder Abend, jedes Publikum ist anders. Bei einem Konzert in Osnabrück passierte uns unser bisher lustigstes Malheur: Wir hatten unseren letzten Song abgefeuert und waren gerade von der Bühne runter, die Menschen im Saal applaudierten und riefen Zugabe, doch unserer Kontrabassistin war just der Absatz ihres linken Schuhs abgebrochen. Grande Catastrophe! Wir gingen bzw. humpelten trotzdem auf die Bühne, zogen alle unseren Schuh aus, berichteten vom Schuhunfall und aus Solidarität zog das gesamte Publikum ebenfalls seinen linken Schuh aus und wir spielten die Zugaben während der gesamte Saal frenetisch-euphorische Schuhwedelchoreografien vollführte. Das war legendär und auch olfaktorisch interessant.

Was verbindet euch mit der Grafschaft Bentheim und dem Emsland?
Im Emsland liegen tatsächlich unsere Wurzeln, dort haben wir uns, die wir ja eigentlich aus sämtlichen Himmelsrichtungen stammen, durch einen glücklichen Zufall gefunden und gegründet. Nämlich beim Studium in Lingen. Dort hatten wir Zucchinis in unseren Anfangsjahren guten Nährboden, um gesund zu wachsen und prächtig zu gedeihen. Seltsamerweise haben wir aber bisher noch nie in Nordhorn gespielt, obwohl’s ja quasi direkt nebenan liegt. Längst überfällig, das nachzuholen: Wir freuen uns sehr, dass wir am Mittwoch, den 12.10.2016 in der ALTEN WEBEREI zu Gast sein dürfen und brennen darauf, allen Gemüsefreunden mit unserer Gemüsikalischen Unterhaltungskunst ein paar vergnügliche Stunden zaubern zu dürfen.

Und welche Geheimtipps (z.B. Orte) habt ihr für Alteingesessene, aber auch Neuhinzugezogene und Touristen?
Rauf auf’s Rad und einfach drauflosradeln! Das ist unser erklärter Zucchini Rat, wir sind große Radelfans und radelnd lassen sich Grafschaft und Emsland am besten erkunden.

http://zucchinisistaz.de/

 

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