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Kultur rund um die Uhr – eine Spielstätte mit buntem Programm und bunten Gästen

Bereits in den ersten drei Betriebsjahren kommen jeweils rund 50.000 Besucher in die Alte Weberei. Ganz im klassisch soziokulturellen Sinne wird die Halle zur Spielstätte etlicher kultureller Initiativen vor Ort:

Der Karnevalsverein „Junge Narren“ lädt zu Kinderkarneval und Prunksitzungen für Damen und Herren. Über einige Jahre trommeln Nordhorner Hobby-Musiker bei monatlichen Treffen im „Drum-Café“. Auf der Veranstaltungsbühne tummeln sich die Theatergruppen „Passepartout“ und „Spielzeit“, Musical-Projekte von Schulen und Jugendinitiativen oder auch die vom fröhlichen Guildo Horn begleitete „Tabuwta“-Band der Lebenshilfe Nordhorn. Mehrfach treten lokale Rockbands wie „County Club“, „Rockstuff“, „Rockin‘ Revival“ auf.

Im Mai 2000 stellte „Tabuwta“ gemeinsam mit Kultstar Guildo Horn vor ausverkauftem Haus eine neue CD vor. Für alle Beteiligten sichtlich ein großer Spaß, ein fröhlicher Abend. Auf den Schultern von Guildo Horn: Tabuwta-Sänger Carlos Barroso.
Fotos: Stephan Konjer, Grafschafter Nachrichten

Ab Oktober 1999 gibt es einen von der Stadtjugendpflege organisierten „Spieletag“, ein „kreativer Mitmachtag“ für Kinder, der seither Jahr für Jahr zum Anziehungspunkt für hunderte Kinder und deren Eltern wird.

Impression vom ersten Spieltag des Nordhorner Kinder- und Jugendamtes in der Alten Weberei. Rene May vom Spieleteam erläuterte ein Kartenspiel. Foto: Stephan Konjer, Grafschafter Nachrichten

Besondere Akzente setzen eigenständige Programmangebote:

Dem Auftaktkonzert folgen weitere Rock-, Pop- und Jazzkonzerte mit internationalen und nationalen Größen, darunter Ten Years After, Canned Heat, Peter Green, Cuby & The Blizzards, Paul Carrack, Al Jarreau, Götz Alsmann, Paul Kuhn, Charlie Mariano, Stefan Gwildis, Heinz-Rudolf Kunze, die Komm’Mit Mann!s, Inga Rumpf, Fury In The Slaughterhouse, Gustav Peter Wöhler und Achim Reichel.

Ihr zehnjähriges Jubiläum feierte die Alte Weberei mit einem außergewöhnlichen Sangeskünstler. Die GN vermeldete: „Der Auftritt des US-Amerikaners Al Jarreau gehörte zum Besten aus Jazz und Pop, was in den vergangenen Jahren zu sehen und zu hören war“.
Foto: Werner Westdörp, Grafschafter Nachrichten

Ein einziges Mal frönt die Alte Weberei dem bundesdeutschen Schlager. Im März 2009 verkündet die Grafschafter Nachrichten: „Bernhard Brink kam, sang und siegte“. An zwei Tagen feiert der aus Nordhorn stammende Schlagersänger vor begeistertem Publikum sein 35jähriges Bühnenjubiläum.

Im November 1999 erlebt die Alte Weberei ein „Celtic Halloween Festival“, dem über Jahre weitere Festivals mit irischer Folkmusik folgen sollten.

Unter dem Motto „Happy Christmas, War Is Over“ läuft zu Weihnachten 1999 die erste Ausgabe einer jährlich stattfindenden „Rock & Soul Revue“, in der die Hausband der Alten Weberei Spitzenmusiker aus der niederländischen und britischen Popszene begleitete.

Neben Rock und Pop, Jazz und Folk, setzt die Alte Weberei auf Kabarett. In Nordhorn gastieren eine Reihe bundesweit bekannter Kabarettisten, darunter Horst Schroth, Arnulf Rating, Django Azül, Thomas Reis, Thomas Freitag, Volker Pispers und die Stars der „Mitternachtsspitzen“ im WDR-Fernsehen – Jürgen Becker und Herbert Knebel.

Über die Jahre hinweg immer ein gerngesehener Gast in der Alten Weberei: Der scharfzüngige Politkabarettist Arnulf Rating aus Berlin.
Foto: Werner Westdörp, Grafschafter Nachrichten

Im Juli 2000 startet ein Ausflug nach Lummerland mit „Jim Knopf und die Wilde 13“ eine Serie von Kindermusicals, die seither ebenfalls zum jährlichen Angebot der Alten Weberei zählen.