Jan Plewka singt Rio Reiser

Konzert am Mi 14.11.2018, 20 Uhr, Saal 1
Eine Hommage an den ehemaligen Frontman von „Ton, Steine Scherben“, den „König von Deutschland“: „Schon die ersten Töne, die Selig-Sänger Jan Plewka im völligen Zappenduster vom Schnürboden des Schauspielhauses herabfallen lässt, schaffen eine fast mystische, dichte Atmosphäre, die der Sänger den ganzen Abend über hat aufrechterhalten können. Mit seiner rauhen, kratzigen Stimme, offen, wund und unendlich zärtlich ist Plewka die Idealbesetzung, um Reisers Lieder zu transportieren. Er wirft sich aufs rote Sofa, tobt durch Gänge und führt seine Band wie Straßenmusikanten durch die Reihen der Reiser-Gläubigen. ‚Für immer und dich‘, ‚Junimond‘, ‚Alles Lüge‘, ‚Zauberland‘ – jedes neue Lied kommt drängender als das vorherige. Wer vor Glück heulen möchte, muß sich diesen Abend anschauen.” (Hamburger Abendblatt zu Jan Plewka singt Rio Reiser)

Jan Plewka wurde deutschlandweit bekannt mit seiner Band Selig, die er 1992 gründete. Mit dem Album Hier gelang Selig 1995 der endgültige Durchbruch. Es folgten ausverkaufte Tourneen und der Soundtrack zu dem Film „Knockin‘ On Heaven’s Door“. 1997 zog Jan Plewka mit seiner Familie nach Schweden und gab die Auflösung von Selig bekannt.


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29,10 Euro (inkl. VVKs-Gebühr)


Pressestimmen

„Während die Schwarz-Rote Heilsarmee den bröseligen Folk-Groove der Scherben und die polierte Eleganz von Reisers Solo-Songs aus den 80ern authentisch nachstellt, überzeugt der 38-Jährige gerade deshalb, weil er das Original nicht imitiert: Mit seiner kratzig-charismatischen Intonation gibt Plewka den Stücken einen eigenen Charme. So dürfte es bei Keine Macht für Niemand oder dem Rauch-Haus-Song wieder rührende Verbrüderungsszenen zwischen Künstler und Publikum geben. Und wem bei Junimond nicht mal ein kleiner Kloß im Halse stecken bleiben wird, der hat niemals Liebeskummer gehabt.“
(Tagespiegel Berlin)

„Die Grenzen zwischen Bühne und Saal, zwischen Illusion und Wirklichkeit werden an diesem Abend oft gebrochen, nichts ist so, wie es scheint. Und das ungläubig verzückte Publikum ist mittendrin, badet in der Wärme und tiefen Sehnsucht dieser Songs, die Plewka mit so viel Charme und uneitler Hingabe singt, dass schließlich auch die Grenze zwischen ihm und Rio Reiser nichtig wird.“
(Erlanger Nachrichten)

„Man müsste Schauspielhäuser besetzen, wenn dadurch mehr solche ergreifende Abende zustande kämen.“
(Hannoversche Allgemeine Zeitung)

„Plewkas Stimme hat etwas Zerbrechliches, Zärtliches, aber auch das Kraftvoll-Revolutionäre, leicht Wahnsinnige, das Reisers Lieder ausmacht. So wird er dem großen Interpreten gerecht, denn er covert nicht nur, er lebt seine Musik. Und hat Spaß auf der Bühne. Am Ende des Konzertes gibt es stehende Ovationen, begeisterte Zugabe-Rufe – und keiner sitzt mehr, weil alle tanzen.“
(Westdeutsche Allgemeine Zeitung)