Herbert Knebels Affentheater: „Rocken bis qualmt!“

Musikalisches Kabarett am Sa 27.01.2018, 20 Uhr, Saal 1
Nur für kurze Zeit und nur an wenigen ausgewählten Orten ist Herbert Knebel wieder mit seinem Affentheater unterwegs! „Rocken bis qualmt“ lautet der Titel, der ein Wiedersehen und vor allem Wiederhören mit den besten Songs aus den erfolgreichsten Programmen des Ensembles verspricht. Damit erfüllt die Band den Wunsch vieler Fans: „Warum macht ihr nicht mal ein reines Musikprogramm?“

Knebels Affentheater spielt hauptsächlich Coverversionen bekannter Klassiker der Rock- und Popmusik, versehen mit humoristischen Texten in deutscher Sprache. So wird zum Beispiel der Beatles-Klassiker „Lucy in the sky with diamonds“ zu „Mutti macht Geschrei, wenne heim komms'“ und Bob Dylans „Knocking on Heaven’s Door“ zu „Nackend am Baggerloch“.

Für die Tour wird die vierköpfige Besetzung auf sechs Protagonisten erweitert: Neben Knebel und seinen – wie er selbst sagt – „Rentnerkollegen“ Ernst Pichel (alias Martin „Alfi“ Breuer, Bass), „der Trainer“ (Detlef Hinze, Schlagzeug) und Ozzy Ostermann (Georg Göbel, Gitarre) wurden laut Knebel kurzfristig Henjek und Stenjek Popolski auf dem „Transfermarkt für gruppenlose Musiker“ verpflichtet.


Karten [Online-Tickets] [Ermäßigungen] [Vorverkaufsstellen] [Facebook]
ab 22 Euro im Vorverkauf (zzgl. Gebühren)

Zur Kultfigur des Herbert Knebel
Herbert Knebel ist eine fiktive Figur des Kabarettisten und Komikers Uwe Lyko. Ihre Markenzeichen sind die Hornbrille, die Helmut-Schmidt-Mütze und der trockene Ruhrgebietshumor. Ob Diätwahn, Kontaktanzeigen, Talentshows, Modetrends oder das Gesundheitssystem – es gibt nichts, worüber sich der selbst ernannte Frührentner aus Essen nicht aufregt. Sarkastisch und mit Charme durchforstet er den Alltag und hält der Gesellschaft einen Spiegel vor.

Geboren wurde die Figur des Herbert Knebels im Jahr 1988 bei einer Probe. Beim Experimentieren mit Kollegen auf der Bühne entstehen die Stimme und die Gestik, welche die Figur so unverwechselbar machen.

Über das Affentheater
Kurze Zeit später ruft Lyko auch die Band und Kabarettgruppe „Herbert Knebels Affentheater“ ins Leben. Nach einigen Mitgliederwechseln findet sich die heutige vierköpfige Formation, allesamt Profi-Musiker.

Zunächst tritt das Quartett nur auf Kleinkunstbühnen in Essen auf, wo sie bald zur Kultgruppe werden. Auch jenseits der Grenzen des Reviers macht sich die Gruppe schnell einen Namen: Immer „frei Schnauze“ – so wie man halt im Ruhrgebiet ist. Knapp und direkt. Ohne „Dönekes“ (ausschmückende Erzählungen) „tun sie Butter bei die Fische“ (kommen auf den Punkt). Deshalb haben auch die Zuschauer*innen im Rheinland, in Hamburg oder in München vor Lachen Tränen in den Augen.

Kulturbotschafter und TV-Auftritte
2010 wurde Lyko vom Organisationsbüro der Kulturhauptstadt Essen 2010 gebeten, das Amt des Kulturbotschafters zu übernehmen. Eine Aufgabe, die der Satiriker gerne übernommen hat, obwohl er sich selbst „nicht als Symbolfigur“ bezeichnen würde.

Mitte der 1990er Jahre wird das Fernsehen auf die Figur des Herbert Knebel und sein Affentheater aufmerksam. Es folgen zahlreiche TV-Auftritte, unter anderem in den „Mitternachtsspitzen“ (WDR).