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Premiere des Musicals
18. Januar 2020, 20 Uhr, Saal 1

Nordhorns große Textilsaga „Goodbye Klein-Amerika“ geht weiter: Nachdem im Januar 2019 rund 3500 Besucher die Neuinszenierung des historischen Niedergangs der einst international bedeutenden Textilindustrie erlebten (GN-Kritiker Bernd Durstwitz: „Grandiose Wiedererweckung“), schlägt das Musiktheater nun mit einer Fortsetzung den Bogen von der Stunde Null bis in die Gegenwart. Die Uraufführung des Musicals „Goodbye Klein Amerika II“ ist am Sonnabend, 18. Januar 2020, im Kulturzentrum Alte Weberei. In der Folge stehen fünf weitere Aufführungen auf dem Spielplan sowie eine Vorstellung im Rahmen des Theater-Abonnements der Stadt Nordhorn.

Der zweite und abschließende Teil verhandelt im Erfolgsgenre des Musicals die erstaunliche Erfolgsstory der Stadt, die weitgehend aus eigener Kraft ihre wirtschaftliche Strukturkrise meistert, sich den Herausforderungen der Globalisierung stellt und es zu ungeahnter neuer Blüte bringt.

„Die Nordhorner Geschichte wartet darauf, nach dem Ende der Textilära weiter und bis in die Gegenwart zu Ende erzählt zu werden“, sagt Autor und Komponist Thomas Kriegisch zu seiner künstlerisch freien Bühnenerzählung mit viel Musik und Tanz: „Es ist die Geschichte der Stadt, die sich letztlich selbst den Weg aus der Krise weist. Es ist die Geschichte von Menschen, die auf ihre eigenen Stärken besinnen, nach dem tiefen Sturz wieder aufrappeln und auf den Weg machen, um ihre Zukunft selber zu gestalten.“

Das alles spielt vor einer Musical-Geschichte im genretypischen Spannungsfeld der großen wie abgrundtiefen Gefühle, befeuert von einer atmosphärisch stimmungsvollen, an Rock und Pop orientierten Musik in Ohrwurmqualität. Es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie dem gescheiterten Textilerben Robert van Arnheim und dem schönen wie hinterlistigen Biest Christy Ladrett: Ihr Kampf ist längst nicht beendet, alte Rechnungen sind noch offen. Doch die neue Zeit schafft ihre ganz eigenen Herausforderungen, überraschende Wendungen und neue Helden, die vor dem Hintergrund der historischen Entwicklungen in das Rampenlicht treten und die Zukunft der Stadt wie ihr persönliches Schicksal verhandeln. Auf die Bühne gebracht wird die Aufführung vom rund 40 Darsteller und Tänzer starken Erfolgsensemble des ersten Teils sowie einigen neue Akteuren. Auch im zweiten Teil setzt die Produktion auf die erfolgreiche Zusammenarbeit und das kreative Know How des bewährten Leitungsteams: Die Regie liegt wieder in den Händen Nils Hanraets

Weitere Termine: 19.01 + 24.01 + 25.01 + 31.01 +01.02

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