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Musik
Mi. 05.Februar 2020, 20.00 Uhr, Bühne im Brauhaus

Gitarrist Chris Beckers bringt den Blues in die Alte Weberei

Am Mittwoch, den 5. Februar, ist es wieder soweit: Auf der Brauhaus-Bühne der Alten Weberei präsentiert der Gitarrist Chris Beckers eine zweite Auflage seiner “Grafschafter Bluesnight”. Als Gitarrist der Nordhorner Band „Backwater“ und Inhaber des 1976 gegründeten „Backwater-Plattenladens“ – eines selbsterklärten „Mekkas für Pop- und Jazz-Fans“ – wurde er zum Herold der Jazz-Rock-Welle, die ausgelöst von Miles Davis, Chick Corea und Frank Zappa in den späten 1970er Jahren auch die Rockszene in der Grafschaft Bentheim eroberte. Seither ist der mittlerweile seit 26 Jahren in Amsterdam lebende Beckers vielen Liebhabern von Rock-, Jazz- und Bluesmusik als international erfolgreicher Sologitarrist, Komponist und Produzent bekannt.  Nun aber kehrt Chris Beckers im Rahmen seiner “Grafschafter Bluesnight” einmal mehr zu seinen musikalischen Wurzeln zurück, die im Blues- und Bluesrock der späten 1960er Jahre liegen.

Eine Zeit, in der die legendäre niederländische Bluesband “Cuby & The Blizzards” um Sänger Harry “Cuby” Muskee, Gitarrist Eelco Gelling und Herman Brood am Piano zum erfolgreichsten Exportartikel der niederländischen Bluesszene aufstieg. Noch heute schwärmen die Besucher vom einmaligen Cuby-Konzert, das im Juni 1971 im völlig überfüllten Nordhorner Konzert- und Theatersaal über die Bühne ging. Keine Bluesband in der Region, die damals nicht vom Cuby-Sound beeinflusst war. Kein Bluesliebhaber, der die neueste Cuby-LP nicht Tage nach Erscheinen in Heavy-Rotation auf dem heimischen Plattenteller drehte. Keine Rockdiskothek, in der nicht regelmäßig der Cuby-Hit “Appleknockers Flophouse” aufgelegt wurde.

Kein Wunder, dass die Bluesnummern der Blizzards einen Schwerpunkt im Programm der zweiten “Bluesnight” bilden. Dazu hat sich Chris Beckers professioneller Hilfe versichert. Am Schlagzeug seiner Bluesnight-Band sitzt der ehemalige Cuby-Drummer Hans Lafaille, der für den Cuby-typischen jazzig-swingenden Bluesdrive sorgen wird. Die Band vervollständigen Bassist Feico Nijdam und der langjährige Beckers-Kompagnon Hermann Wolters an Piano und Orgel. Beide begleiteten Hans Lafaille unlängst bei einem Doppelkonzert in Zwolle, in dessen Verlauf er sein aktuelles Album “I Still Believe” vorstellte, auf dem sich etliche neu arrangierte Songs von Herman Brood und “Cuby” Muskee finden. Mit dem Sänger und Gitarristen Ralph de Jong ist zudem ein aktueller Shooting-Star der niederländischen Bluesszene zu hören, dessen Gesang an den frühen Mick Jagger und dessen Slidegitarren-Sound an Größen des Chicago- und Mississippi-Blues wie Son House, Elmore James und Muddy Waters erinnert.

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